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Häufige Fragen zum Glasfaserausbau

Das kann mehrere Gründe haben. Zum einen kann es sein, dass in deinem Haushalt nun mehrere Geräte Internet benötigen. Zu Anfang war es vielleicht nur ein Laptop, heute nutzt du auch mit deinem Smartphone und Tablet Internet. Zum anderen werden immer höhere Bandbreiten nötig, zum Beispiel durch Streaming und zeitunabhängigen Abruf von Inhalten (Mediatheken, Amazon, Netflix, Maxdome) oder durch neue hochauflösende Formate (UltraHD, 8k-Video, Virtual Reality).

Kurz gesagt: Die Glasfaser ist schneller und leistungsfähiger im Gegensatz zum Kupferkabel. Das liegt daran, dass Fasern aus Glas oder Kunststoff, im Gegensatz zu Kupfer, nicht über elektrische Impulse, sondern über optische Signale leiten. Während bei Kupferkabeln das Signal immer schwächer wird, je weiter das Gebäude vom Anschaltpunkt entfernt ist, bleibt die Leistung bei Glasfasern erhalten.

Eine Glasfaser ist ein hauchdünner Faden – von den Dimensionen vergleichbar wie ein einzelnes menschliches Haar. Diese besteht – wer hätte es gedacht – aus Glas! Genauer gesagt setzen sich Glasfasern aus drei Komponenten zusammen:
Der innere Kern („Core“) transportiert die Informationen als Lichtimpulse. Das Datenvolumen wird so optisch übertragen, daher kann eine größere Datenmenge (Bit/s) transportiert werden.

Der Mantel („Cladding“) führt die Lichtwellen-Signale und verhindert so den Austritt dieser. Die Lichtsignale prallen einfach ab und werden zurückgespiegelt. Daher gehen keine Daten verloren und die Datenübertragung in Lichtgeschwindigkeit wird möglich.
Die dritte Komponente ist der Außenmantel („Primärcoating“). Dieser ermöglicht es dem Kabel, trotz seiner Beschaffenheit aus Glas, biegsam zu werden und nicht zu brechen.

Neben der Abschwächung des Signals lauern bei Kupferkabeln weitere Probleme. Parallel verlegte Kupferkabel beeinflussen ihren Datendurchsatz nämlich negativ. So ist es möglich, dass ein Signal von einem Kabel ungewollt auf ein anderes Kabel springt und das erfordert Fehlerkorrekturen. Das nennt man auch „Übersprechen“. Die Einschränkungen durch Übersprechen werden übrigens größer, je mehr Kupferdoppeladern in diesen Kabelbündeln Daten mit hoher Geschwindigkeit parallel transportieren müssen. Eine Festlegung oder gar Garantie einer Bandbreitenangabe sind daher technisch nicht möglich.

Die Bandbreite beschreibt die Geschwindigkeit der Datenübertragung. Je höher die gebuchte Kapazität ist, desto mehr Daten werden pro Sekunde übertragen.
Das Besondere an Glasfaserleitungen ist, dass sie, anders als Kupferdrähte, die Übertragungsrate nicht dämpfen, je weiter die Verbrauchsstelle vom Verteiler entfernt ist.

In unserem Beispiel geht es um eine 1000 MB große Datei. Wir zeigen, wie schnell der Down- und Upload funktioniert. Download beschreibt den Vorgang, die Datei von einem Server auf deinen Computer herunterzuladen (Bsp. Abruf einer Mail, Aufruf einer Webseite, Anschauen eines Videos im Internet). Upload beschreibt den Vorgang eine Datei von deinem Computer ins Internet hochzuladen (Bsp.: Versenden einer Mail mit Anhängen, Hochladen von Fotos in die Cloud, Upload eines Fotoalbums)

Bandbreite

Download-Dauer

Upload-Dauer

DSL 16

8 Minuten

2 Stunden

TKRZ 300

26 Sekunden

1 Minute 46 Sekunden

TKRZ 500

16 Sekunden

1 Minute 20 Sekunden

TKRZ 1000

8 Sekunden

40 Sekunden

Um herauszufinden, ob bei dir zu Hause bereits ein Glasfaseranschluss vorhanden ist oder ob die Leitungen schon in der Straße vor deinem Haus liegen, kannst du unsere Verfügbarkeitsabfrage nutzen.

Die Erschließung eines Gebäudes mit Glasfasern darf nach Telekommunikationsgesetz § 134 nicht verwehrt werden. Um eine einvernehmliche Lösung zu erreichen, kontaktiert TKRZ gerne die jeweiligen Eigentümer, um einen Anschluss zu ermöglichen. Wende dich hierzu direkt mit deinem unterschriebenen Antrag an unseren Kundenservice.

Während der Vorvermarktung wird in den Ausbaugebieten die Nachfrage gebündelt. Aus diesem Grund kann in diesem Zuge ein kostenfreier Glasfaseranschluss angeboten werden, wenn an dem neu errichteten Hausanschluss ein Dienstvertrag der TKRZ abgeschlossen wird. TKRZ trägt hierbei die Kosten des Glasfaserausbaus bis ins Haus.
Außerhalb des Vorvermarktungsgebietes oder nach Ende der Vorvermarktung entstehen höhere Kosten in der Herstellung eines Glasfaseranschlusses, da die Baukolonnen für einzelne Anschlüsse anrücken müssen. Aus diesem Grund erhebt TKRZ hierbei einen Baukostenzuschuss vom Hauseigentümer. Genauere Informationen zu den anfallenden Kosten erläutert dir gerne unser Kundenservice.

Sollte innerhalb des Gebäudes ein Datenkabel verlegt werden müssen, ist dieses durch den/die Mieter*in oder Eigentümer*in zu übernehmen. Das Kabel kann in Eigenleistung verlegt oder aber lokale Handwerkspartner beauftragt werden. Bei Einfamilienhäusern mit Kellern umfasst dies gegebenenfalls auch die Leitung vom Keller bis in den Wohnbereich.

Dein Ansprechpartner für alle Arbeiten am und im Haus ist die Fachfirma, welche die Bauarbeiten durchführt. Diese setzt sich mit allen Hausbesitzenden in Verbindung und wird vor Baubeginn eine Hausbegehung durchführen. Die notwendigen Arbeiten werden hierbei mit dem Hausbesitzer abgesprochen und protokolliert.

Den Anschluss der Deutschen Telekom brauchst du nicht mehr, auch nicht für den Telefonanschluss. Dieser ist bei den TKRZ-Glasfaser-Tarifen schon dabei. Da das Glasfasernetz komplett unabhängig und parallel zur Deutschen Telekom errichtet wird, können Kund*innen auch jederzeit wieder zurückwechseln – wenn sie wieder langsames Internet wollen.

Hier kommt es auf den Einzelfall an. Bei Doppelhäusern wird meistens jede der Doppelhaushälften separat per Glasfaser erschlossen. Bei Mehrfamilienhäusern muss die vorhandene Infrastruktur betrachtet werden. Im Optimalfall kann jede Wohnung über eine bestehende Netzwerkverkabelung oder Glasfaserverkabelung vom Keller bis in die Wohneinheit versorgt werden. Sollte diese Hausverkabelung nicht vorhanden, oder eine Installation nicht möglich sein, setzt TKRZ typischerweise einen G.fast-DSLAM ein und nutzt die vorhandene Telefonverkabelung vom Keller bis in die Wohneinheiten. Die jeweils passende Lösung bewertet und entscheidet unser Technik-Team gerne in Absprache mit den Gebäudeeigentümer*innen.

Das ausführende Bauunternehmen darf das Leerrohr auf (bzw. unter) deinem Grundstück verlegen und dein Haus ans Glasfasernetz anschließen.
Die Grundstückseigentümererklärung (GEE) gilt übrigens auf unbestimmte Zeit und kann mit einer Frist von sechs Wochen von jeder Vertragspartei gekündigt werden.

Die Straße und der Gehweg werden geöffnet, damit die Leerrohre für das Hauptnetz verlegt werden können. Vom Hauptnetz aus wird ein weiteres Leerrohr, das sogenannte Mikrorohr, in dein Haus verlegt. In den allermeisten Fällen geschieht das mittels einer Erdrakete, die das Rohr unter deinem Garten „hindurchschießt“. Außerdem wird eine sehr kleine Mauerdurchführung an deinem Haus hergestellt, um das Mikrorohr ins Haus einführen zu können. Sobald das passiert ist, wird dieses kleine Loch wieder luft- und wasserdicht verschlossen. Zuletzt wird noch eine Anschlussbox installiert, an die das Glasfaserkabel angeschlossen wird und von der aus du mit den gebuchten Internetdiensten versorgt wirst.

Ja, die Hausanschlussbox im Keller bzw. Anschlussraum muss installiert werden. Hierzu benötigt handwerkliches Fachpersonal Zutritt zu dem Ort, an welchem der Hausanschluss gesetzt wurde.

Vertrag

Am einfachsten und schnellsten geht das über unsere Verfügbarkeitsabfrage www.tkrz.de/verfuegbarkeit . Hier kannst du die Verfügbarkeit der TKRZ-Dienste an deinem Wohnort prüfen und die nötigen Formulare direkt online ausfüllen. Selbstverständlich kannst du auch unter Downloads (www.tkrz.de/service/downloads) unsere Auftragsformulare herunterladen und am Computer oder handschriftlich ausfüllen. Wünschst du eine persönliche Beratung, stehen wir dir im Servicecenter sowie unter der Rufnummer 02572 202 399 gerne zur Verfügung.

Die Bereitstellungsgebühr beträgt für Privatkundenprodukte bei einer 24-monatigen Vertragslaufzeit 69 €. Solltest du dich für eine Verkürzung der Vertragslaufzeit auf 12 Monate entscheiden beträgt die Bereitstellungsgebühr 119 €.

Tariferhöhungen und zusätzliche Tarifoptionen kannst du jederzeit beauftragen. Eine Herabstufung des Tarifes ist nach Ende der Mindestvertragslaufzeit möglich.

Bitte prüfe unter www.tkrz.de/verfuegbarkeit die Verfügbarkeit der TKRZ-Leistungen an deinem neuen Wohnort. Wenn die TKRZ-Leistungen auch an deinem neuen Wohnort verfügbar sind, wird dein Vertrag am neuen Wohnort fortgeführt. Sollten die TKRZ-Leistungen an deinem neuen Wohnort nicht verfügbar sein, kannst du deinen Vertrag gemäß § 60 Abs. 2 TKG mit einer einmonatigen Frist kündigen.

Die Mindestvertragsdauer beträgt standardmäßig 24 Monate. Optional können Privatkundenprodukte auch mit einer verkürzten Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten bestellt werden. Nach Ende der Mindestvertragslaufzeit beträgt die Kündigungsfrist 1 Monat.

Die TKRZ Standardprodukte können prinzipiell auch gewerblich von Unternehmen genutzt werden. Hierbei unterstellen wir ein für Privatkund*innen übliches Nutzungsprofil mit entsprechendem Servicelevel hinsichtlich Entstörzeiten, Erreichbarkeiten und Wiederherstellungszeiten.

TKRZ bietet ebenfalls spezielle Gewerbekundenprodukte, welche an die speziellen Anforderungen unserer Gewerbekunden angepasst sind (symmetrische Bandbreiten, höhere Verfügbarkeiten und vieles mehr). Du hast Interesse an unseren Gewerbekundentarifen? Sprich einfach unseren Kundenservice an.

Als Energiekund*in der Stadtwerke Emsdetten erhältst du einen Bestandskundenrabatt auf unser TKRZ Tarife. Dieser Rabatt beträgt 2 € pro Monat, wenn du ebenfalls Strom oder Gas von den Stadtwerken Emsdetten beziehst. Beziehst du sowohl Strom als auch Gas bei den Stadtwerken Emsdetten, erhältst du 5 € Rabatt pro Monat auf deinen Tarif. Kreuze hierzu auf dem Auftragsformular einfach die passende Auswahl an und trage deine Kundennummer der Stadtwerke Emsdetten ein.

Der Abrechnungszeitraum entspricht dem Rechnungsmonat. Bei Neuschaltungen beginnt die Vertragslaufzeit mit dem Tag der betriebsfähigen Bereitstellung des Anschlusses, das monatliche Grundentgelt wird anteilig berechnet. Bei Vertragsänderungen (bedingt z. B. durch einen Tarifwechsel oder Umzug) erfolgt die Berechnung der Leistungen Tag genau entsprechend der Umstellung vom bisherigen auf den neuen Tarif.

Die Grundpreise werden als vorschüssige Abrechnung für den Rechnungsmonat im Voraus berechnet. Nutzungsabhängige Entgelte – wie z. B. Verbindungsentgelte – werden als nachschüssige Abrechnung im Folgemonat nach Inanspruchnahme der Leistung berechnet.

Der Rechnungsbetrag wird im SEPA-Lastschriftverfahren spätestens 7 Tage nach Rechnungsdatum eingezogen. Für unsere Geschäftskundenprodukte bieten wir auch abweichende Zahlungsweisen an.

Die Rechnung und die Einzelverbindungsnachweise (EVN) werden dir im Kundenportal elektronisch zur Einsichtnahme und zum Download zur Verfügung gestellt. Die Zugangsdaten zum Kundenportal erhältst du vor Vertragsbeginn von uns.

Endgeräte

Zur Nutzung der TKRZ Dienste benötigst du einen Breitbandrouter. Praktischerweise ist dieser Router zu deinem Tarif zubuchbar oder bereits enthalten und auch schon vorkonfiguriert. Möchtest du deinen eigenen Router nutzen, empfehlen wir für Glasfaser und VDSL Anschlüsse die FRITZ!Box 7590 oder 7530 vom Hersteller AVM.

Wenn du deinen eigenen Router verwendest, senden wir dir die für die jeweiligen Dienste erforderlichen Zugangsdaten zu. Informationen über die AVM FRITZ!Box 7590 oder 7530 findest du auf den Internet-Seiten des Herstellers AVM.

Wenn du deinen Computer oder Laptop über ein Netzwerkkabel anschließt, sind keinerlei Veränderungen nötig. Willst du deinen Computer oder Laptop über WLAN anschließen, findet dein Computer das WLAN-Netz automatisch und zeigt es dir an. Aus Sicherheitsgründen ist in WLAN-Netz ab Werk verschlüsselt. Trage daher den Netzwerkschlüssel ein, den du auf der Gehäuseunterseite des Breitbandrouters aufgedruckt findest. Ist die Verbindung jetzt hergestellt, ist der WLAN-Anschluss bereits fertig konfiguriert.

Solltest du dennoch einmal persönliche Beratung benötigen, steht dir ein*e Mitarbeiter*in im Servicecenter, per Mail unter privat@tkrz.de oder telefonisch unter 02572 202 399 gerne zur Verfügung.

Zudem findet man unter https://avm.de/ratgeber/praktische-wlan-features/ weitere nützliche Tipps und Hilfen.

Internetanschluss

Die Internetverbindung wird providerseitig nicht getrennt. Diese Funktion ist jedoch standardmäßig in der von uns zur Verfügung gestellten FRITZ!Box aktiviert. Dir steht natürlich frei, diese Funktion zu deaktivieren.

Die maximal verfügbare Übertragungsgeschwindigkeit ist über die Glasfaserleitung bis ins Haus oder in die Wohnung identisch mit der beauftragten Bandbreite. Bitte beachte, dass die konkret verfügbare Geschwindigkeit bei Nutzung des Anschlusses auch immer von der Netzauslastung in anderen Netzen, der Übertragungsgeschwindigkeit der angewählten Server und der von dir eingesetzten Hardware und Software abhängt. Die tatsächlich erreichbaren Geschwindigkeiten können daher abhängig von diesen Gegebenheiten variieren.

Standardmäßig erfolgt die IP-Adressierung der Anschlüsse dynamisch. Dabei werden standardmäßig IPv4-Adressen aus einem Bereich zugewiesen, welche zentral per CGN auf öffentliche IPv4-Adressen umgesetzt werden. Für einzelne Dienste kann das zu Einschränkungen führen (z.B. DynDNS). Auf Wunsch kannst du öffentliche IPv4-Adressen zubuchen - entweder als (wechselnde) öffentliche IPv4-Adresse oder als feste öffentliche IPv4-Adresse. Diese findest du in unserem Auftragsformular.

Ja, die Anschlüsse werden im Dual-Stack-Verfahren parallel per IPv4 und IPv6 adressiert. Dem Breitbandrouter wird zudem per Prefix Delegation dynamisch ein eigener öffentlicher /56-IPv6-Adressbereich zugeteilt. Viele Router nutzen diesen für die Adressierung der LAN-Schnittstellen (z.B. AVM FRITZ!Box).

Telefonanschluss

Nein. Mit dem Wechsel zu TKRZ surfst und telefonierst du über unser leistungsfähiges Glasfasernetz. Ein separater Telefonanschluss ist nicht erforderlich.

Du kannst deine vorhandenen Endgeräte weiterverwenden.
Die von TKRZ empfohlenen Router (AVM FRITZ!Box 7530 & 7590) haben Anschlüsse für analoge Endgeräte und können als Basisstation für DECT-Mobilgeräte genutzt werden.
Die von TKRZ empfohlene AVM FRITZ!Box 7590 hat zudem einen Anschluss für ISDN Endgeräte.

Kein Problem. Der TKRZ Anschluss beinhaltet standardmäßig zwei Sprachkanäle, das heißt, du kannst an deinem Anschluss standardmäßig mit zwei Telefonen gleichzeitig telefonieren. Auf Wunsch kannst du auch weitere Sprachkanäle im Auftragsformular dazu buchen.

Der Telefonanschluss bietet die üblichen Leistungsmerkmale wie Rufnummernanzeige (CLIP), Rufnummernunterdrückung (CLIR) und verschiedene Varianten der Rufweiterschaltung (ständig, bei besetzt, nach Zeit).

Sofern du eine FRITZ!Box von TKRZ erhalten hast, musst du keine SIP-Daten konfigurieren.

Für den Fall, dass du eine eigene FRITZ!Box nutzen möchtest, findest du eine Anleitung zur SIP-Daten-Konfiguration in unserem Downloadbereich

Die Zuordnung deiner Rufnummern solltest du jedoch in jedem Fall selbst übernehmen. Hierzu findest du eine Anleitung unter https://www.tkrz.de/fileadmin/co_system/tkrz-privatkunden/media/Downloads/Fritz_Box_Rufnummernzuweisung.pdf

Ja, falls gewünscht, kannst du auf dem Router einstellen, dass andere SIP-Anbieter genutzt werden. TKRZ verbietet oder behindert das nicht.

Anbieterwechsel

Durch das Ausfüllen der Option „Rufnummernportierung“ im Auftragsformular, erteilst du uns die Erlaubnis, folgende Formalitäten für dich zu übernehmen:

  • Übernahme deiner Rufnummern (Portierung)
  • Kündigung des alten Telefonanschlusses einschließlich eventuell bestehender Telefon-Sondertarife
  • Telefonbucheintrag gemäß deinen Vorgaben.

Im Falle eines kombinierten Telefon- und Internetanschlusses beim alten Anbieter wird durch die Rufnummernübernahme auch der Internetanschluss durch uns gekündigt. Ein vorhandener separater DSL-Anschluss sowie evtl. bestehende DSL-Zusatzverträge und Sondertarife müssen ggf. von dir selbst gekündigt werden. Das gilt für jeden Anbieter, auch für die Deutsche Telekom.
TKRZ erhebt für die Übernahme deiner Rufnummer auf deinen neuen Anschluss keine Gebühren. Möglicherweise verlangt jedoch dein bisheriger Anbieter ein Entgelt für die Freigabe deiner Rufnummer (Wegportierung). Ob und in welcher Höhe dir hier Kosten entstehen, erfrage bitte bei deinem bisherigen Anbieter.

Viele Internetanbieter bieten mit dem Internetvertrag eine E-Mail-Adresse an – klingt praktisch. In den meisten Fällen ist auch noch eine üppige Cloud dabei – noch praktischer. Allerdings sind solche E-Mail-Adressen bei einem Anbieterwechsel gar nicht mehr so bequem. Meistens heißt es dann nämlich: Abschied nehmen.

Der Wechsel der E-Mail-Adresse bedeutet aber nicht den Verlust von Kontakten und auch nicht, dass du auf dem digitalen Postweg abgeschnitten bist. Es gibt verschiedene Optionen, mit denen du trotzdem erreichbar bleibst.

Als ersten Schritt solltest du prüfen, ob du deine E-Mail-Adresse auf ein Freemail-Konto umstellen kannst. Informationen dazu erhältst du bei dem Kundenservice deines bisherigen Anbieters. Wichtig ist, dass du dies schon vor Ende der Kündigung machst.

Telekom

Hauptnutzer*innen können ihr E-Mail-Postfach in ein Freemail-Postfach umwandeln. Dabei werden alle Daten übernommen, lediglich die Rechnungen können nicht mehr abgerufen werden. Also Rechnungen einfach vorab über den Service herunterladen. Bei Inklusivnutzer*innen ist das anders. Diese E-Mail-Adresse wird mit dem Tag der Kündigung sofort gelöscht. Deshalb empfiehlt die Telekom, die Adresse vor der Kündigung selbst zu löschen und als Freemail-Postfach manuell einzurichten.

Vodafone

Eine Mitnahme der E-Mail-Adresse ist möglich. Sofern du sie über dein Vertragsende hinaus weiternutzt, wertet Vodafone das Konto als aktiv. Bei längerer Inaktivität wird eine Erinnerungs-E-Mail versendet.

1&1

Es besteht keine Möglichkeit eine E-Mail-Adresse von 1&1 als Freemail weiter zu nutzen.

Sollte eine der genannten Optionen nicht in Frage kommen, musst du dich mit dem Gedanken an eine neue E-Mail-Adresse anfreunden. E-Mail-Provider gibt es wie Sand am Meer – aber wie findet man da den richtigen Anbieter? Das lässt sich nicht pauschal beantworten, weil es von deinen Bedürfnissen und Wünschen abhängt. Beispielsweise bieten Outlook und Gmail eine übersichtliche Benutzeroberfläche, Werbefreiheit, einen üppigen Speicher und lassen sich mit der jeweiligen Cloud verbinden. Wem eine sichere Verschlüsselung ein- und ausgehender E-Mails nach deutschen Datenschutzrichtlinien sowie eine Speicherung auf deutschen Servern wichtig ist, der ist bei deutschen Anbietern wie mailbox.org oder posteo.de besser aufgehoben. Da die Anbieter komplett werbefrei sind, fällt ein niedriger Monatsbeitrag an.

E-Mail-Weiterleitung aktivieren

Nachdem du deine neue E-Mail-Adresse eingerichtet hast, aktivierst du bei deiner alten die Weiterleitung aller Nachrichten an deine neue Adresse. Die Weiterleitung ist quasi ein digitaler Nachsendeauftrag und die Sender*innen bekommen davon nichts mit. Am besten organisierst du dich schon sechs bis acht Wochen vor dem Auslaufen deines Altvertrags mit der neuen E-Mail-Adresse. Endet der Internetvertrag, ist in den meisten Fällen auch Schluss mit der Weiterleitung. In der Regel wird deine alte E-Mail-Adresse nach rund sechs Monaten wieder neu vergeben.

 

Automatische Rückantwort aktivieren

Da die Absender*innen weder von der Weiterleitung noch von deiner neuen E-Mail-Adresse etwas wissen, kannst du bei deinem neuen E-Mail-Postfach für sämtliche eingehenden Nachrichten eine automatische Rückantwort aktivieren. In dieser teilst du deinen Kontakten mit, dass deine alte E-Mail-Adresse mit sofortiger Wirkung veraltet ist und setzt sie über deine neue E-Mail-Adresse mit der Bitte, nur noch deine neue Adresse zu kontaktieren, in Kenntnis. Wichtiger Hinweis: Die meisten E-Mails kommen von Unternehmen in Form von Newslettern etc. – deshalb setze den Haken bei „nur an meine Kontakte senden“. Jetzt hast du es schon fast geschafft.

Daten aktualisieren

Am besten erstellst du dir noch eine Liste, bei welchen Musik- und Streaming-Dienstleistern, Buchungs- und Nachrichtenportalen du deine alte E-Mail-Adresse hinterlegt hast. Dort lässt sich die Adresse unkompliziert aktualisieren.

Vorhandene E-Mails, Kontakte und Kalendereinträge mitnehmen

Wenn du mit einem E-Mail-Programm wie beispielsweise Microsoft Outlook oder Mozilla Thunderbird arbeitest, kannst du in der Regel mehrere E-Mail-Konten hinzufügen. Sobald die beiden Konten zeitgleich dort eingerichtet sind, markierst du sämtliche gesendeten und empfangenen E-Mails deiner alten E-Mail-Adresse und verschiebst sie in die entsprechenden Ordner deines neuen E-Mail-Kontos. Dank des Glasfaser-Internets geht die Migration deiner Daten fix! Du hast bislang nur über den Browser auf deine Nachrichten zugegriffen? Vielleicht kommt eines der beiden Dienstprogramme für dich in Frage. Keine Lust auf Outlook oder Thunderbird? Dann organisiert die deutsche Firma Audriga gerne deinen digitalen Umzug für einen schmalen Taler. Falls du dich fragst, ob das wirklich klappt, kannst du mit einigen Nachrichten kostenlos testen. Alternativ kannst du sehr einfach die Konversationen deines Posteingangs als PDF oder HTML-Datei auf der Festplatte speichern.

Kontakte synchronisieren

Solltest du schon ein Dienstprogramm wie Microsoft Outlook nutzen, musst du keine Kontakte synchronisieren, denn du kannst mit deinem neuen E-Mail-Konto weiter auf sie zugreifen. Sonst exportierst du deine Kontakte deines alten E-Mail-Kontos als CSV- oder vCard-Datei und importierst sie in dein neues Konto.

Störungen

Die Geschwindigkeit deines Internetanschlusses kannst du in wenigen Schritten selbst messen:

  1. Vorbereitung
    Verwende die aktuelle Desktop-App der Bundesnetzagentur.
  2. Verbindung herstellen
    Verbinde deinen PC/Laptop über ein gigabitfähiges Patchkabel (LAN) wie Cat5e, Cat6 oder Cat6a mit deiner FRITZ!Box. Stelle sicher, dass WLAN am PC sowie am Router ausgeschaltet sind, keine weiteren aktiven LAN-Verbindungen bestehen und die RJ45 Ports des Routers nicht im Energiesparmodus (max. 100 Mbit/s) sind.
  3. Netzwerkkarte prüfen
    Stelle sicher, dass die Netzwerkkarte deines PCs/Laptops ausreichend Leistung abrufen kann. Das bedeutet, dass Verbindungsgeschwindigkeiten von bis zu 1000 Mbit/s möglich sein sollten.
  4. Stromversorgung
    Solltest du einen Laptop verwenden, schließe ihn an die Stromversorgung an und vergewissere dich, dass der Energiesparmodus deaktiviert ist.
  5. Router Firmware
    Stelle sicher, dass auf deinem Router die aktuelle Firmware installiert ist.
  6. Letzter Check
    Gleich kann es losgehen: Prüfe, dass VPN-Verbindungen inaktiv sind, der Browser geschlossen ist und keine parallelen Anwendungen wie z.B. Virenscans aktiv sind.

Für Probleme mit deinem Internetanschluss steht dir gerne ein*e Mitarbeiter*in per Mail unter privat@tkrz.de oder telefonisch unter 02572 202 399 zur Verfügung.

Lösungen zu über 90 Prozent aller Supportanfragen - Die AVM Serviceseiten der Produkte bündeln das Wissen

https://avm.de/service/

Damit Sie schnell zur Lösung gelangen, wählen Sie einfach im  AVM Service Bereich Ihr Produkt aus. Die Bezeichnung Ihres Produktes finden sie auf der Unter- bzw. Rückseite des FRITZ!-Produkts. Auf Ihrer Serviceseite geben Sie in das Suchfeld der Wissensdatenbank die betreffenden Stichwörter ein wie zum Beispiel: „Passwort vergessen“ oder „Mesh-Symbol“. Wählen Sie die passende Hilfestellung aus und folgen der Schritt-für Schritt-Anleitung. Fertig!

TKRZ Logo

Die TKRZ ist zu 100 Prozent eine Tochter der Stadtwerke Emsdetten. Ihre Erfahrung als IT-Dienstleister umfasst mehr als 20 Jahre. Zusätzlich bietet sie ihren Kunden seit vielen Jahren zeitgemäßes Internet sowie alle Services rund um ihre eigens betriebenen Rechenzentren.

Hinweis: Bitte schicke an diese E-Mail Adresse keine Bewerbungsunterlagen, sondern nutze die dafür vorgesehenen Onlineformulare. Weitere Infos zum Bewerbungsverfahren findest du hier.

Kontakt

TKRZ Stadtwerke GmbH
Stadtwerke ServiceCenter
Kirchstr. 18
48282 Emsdetten

T: 02572.202 399
E: privat@tkrz.de